Was ist Parkinson
Parkinson ist eine chronische Erkrankung des Nervensystems, bei der bestimmte Nervenzellen im Gehirn nach und nach absterben. Diese Zellen produzieren den wichtigen Botenstoff Dopamin, der für die Steuerung von Bewegungen verantwortlich ist. Durch den Dopaminmangel werden Bewegungsabläufe zunehmend schwieriger und langsamer.
Zu den typischen Symptomen gehören Zittern der Hände oder Beine, Muskelsteifheit, verlangsamte Bewegungen sowie Probleme mit dem Gleichgewicht. Viele Betroffene haben außerdem Schlafstörungen, Müdigkeit oder depressive Verstimmungen.

Die Krankheit entwickelt sich meist schleichend und tritt überwiegend bei älteren Menschen auf, kann jedoch auch jüngere Personen betreffen. Die genaue Ursache von Parkinson ist noch nicht vollständig geklärt. Vermutet wird ein Zusammenspiel aus genetischen Veranlagungen und Umwelteinflüssen. Heilbar ist die Krankheit bisher nicht, doch moderne Medikamente können den Dopaminmangel ausgleichen und die Beschwerden deutlich lindern. Zusätzlich helfen Physiotherapie, Bewegung und eine gesunde Lebensweise dabei, möglichst lange beweglich und selbstständig zu bleiben.


